Heute habe ich gleich mal die Gelegenheit genutzt um den Honey Stove an zuwerfen und ich war sehr zufrieden.
Nachdem ich den Stove ordentlich angeheizt hatte (geht viel besser als wenn man den Topf gleich auf den Rost stellt und erst dann anheizt) hat das Wasser (ca. 250ml) innerhalb kurzer Zeit gekocht. War echt erstaunt wie schnell das gegangen ist.
Nachdem Wasser kochen nutzte ich den Stove noch als "Lagerfeuer" was sehr gut funktionierte. Da merkte man allerdings schon das der Honey ein ganz schöner Vielfraß ist. Er zieht wirklich gut und dementsprechend schnell verbrennen die Holzstücke.
Da er im Gegensatz zu meinem Pocket Cooker oben total offen ist, lassen sich aber etwas dickere und längere Holzstücke sehr gut verfeuern.
Bis jetzt habe ich als kleinen "Lagerfeuer" Ersatz und Holz Kocher den Pocket Cooker benutzt und bin eigentlich recht zufrieden damit.
Um Packmaß und Gewicht weiter zu reduzieren, dabei aber die Flexibilität zu verbessern, habe ich mir jetzt den Honey Stove gekauft.
Er ist, genau wie der Pocket Cooker, ein Holz Kocher der sich allerdings alternativ auch mit einem Spiritusbrenner und als kleiner Grill betreiben lässt. Der "Lagerfeuer" Einsatz ist natürlich ebenfalls möglich.
Gekauft habe ich ihn bei DD Hammocks in England.
Links der Honey Stove, rechts der Pocket Cooker
Die Einzelteile
Das Grundmodell mit den 2 unterschiedlichen Oberteilen.
Links die Platte für den Trangia Spiritusbrenner, rechts der normale Topfhalter der auch als Grill verwendet werden kann.
Je nach Höhe der Flammen kann die Platte in den seitlichen Schlitzen versetzt werden, damit auch das kleinste Feuer optimal genutzt werden kann.
Eine sehr gute Ergänzung, falls man mal nicht mit Holz kochen will oder darf, ist der Trangia Spiritusbrenner.
Statt der oberen Platte lassen sich auch 2 simple Häringe als Topfhalter verwenden. Die perfekt passenden Löcher sorgen für einen sehr guten Stand.
Wer nur den Spiritusbrenner verwenden möchte, kann den Honey Stove ganz leicht anpassen und so das Gewicht und das Packmaß nochmal reduzieren.
Trotz des geringen Packmaß ist der Honey Stove eigentlich ein recht erwachsenes Teil.
Heute habe ich mit Yukon, bei traumhaften Wetter und angenehmen Temperaturen, ein paar schöne Stunden auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck verbracht.
Heute habe ich mir nach dem Arbeiten eine kleine Auszeit genommen und verlegte das Abendessen ans Lagerfeuer. Nach alter Cowboymanier gab es Bohnensuppe, Kaffee und zum Nachtisch eine Zigarre. War echt klasse und schreit nach einer Wiederholung. :-)
In Anbetracht der inzwischen sehr früh hereinbrechenden Dunkelheit ist es sehr vorteilhaft bei allen Outdoorbeschäftigungen eine Lampe dabei zu haben. Ein sehr praktisches und qualitativ hochwertiges Modell ist die hier gezeigte Petzl Myo XP.
Egal ob man nur mit dem Hund raus muss, eine Runde Laufen oder Mondschein Rodeln geht oder sich einfach im Camp aufhält, mit der Myo XP ist man immer perfekt ausgerüstet.
Ich bin mit meiner schon etliche Jahre sehr zufrieden und sie hat mich noch nie im Stich gelassen.
Dank moderner Hochleistungs-LED statt einer sonst oft üblichen Halogenlampe verfügt die Myo XP über eine ausgezeichnete Leuchtkraft bei sehr geringem Stromverbrauch.
Um die Lampe an die unterschiedlichen Verwendungszwecke anzupassen besteht die Möglichkeit sie in 3 verschiedenen Leuchtstärken zu betreiben.
Weiters besteht die Möglichkeit mittels einer klappbaren Streuscheibe von Spotlicht auf Weitwinkelbeleuchtung umzuschalten um den Nahbereich besser auszuleuchten.
Um die Leuchtkraft kurzzeitig zu verstärken hat die Lampe einen sogenannten Boost Modus. So lässt sich die Lichtstärke von normal 85 Lumen auf 150 Lumen erhöhen.
Für Notfälle lässt sich auch ein Blinkmodus einstellen. Daten Pdf von Petzl.de
Von Li. nach Re.: Boost Taste, Ein-/Aus-/Modus Taste, Batteriestandsanzeige
Mehrmaliges drücken zum einstellen der Leuchtstärke
Klapplinse zum umstellen von Spot- auf Weitwinkelbeleuchtung
Gestern habe ich einmal eine Nachtwanderung der anderen Art unternommen. Die "Landschaft" ist dabei zwar nicht so bunt wie der farbenfrohe Herbst derzeit bei Tag aber, wie ich finde, doch sehr reizvoll.
Dieses Wochenende haben wir für einen Besuch in Wien genutzt. Aber nicht Kultur stand auf dem Programm sondern eine tolle Tour im Urwald der Donau Au.
Mit Stone, Udo und unseren Huskys haben wir uns durch die "Grüne Hölle" vor den Toren der Stadt gekämpft. ;-)
Zwar eine recht schweißtreibende Sache mit unseren Rucksäcken aber wir wurden in jeder Hinsicht belohnt. Die Au zeigte sich von ihrer besten Seite und bot uns wunderschöne Bilder einer fantastischen Landschaft.
Die Krönung war ein tolles Biwak auf einer Schotterbank bei sternenklarer Nacht.
Nach einer etwas längeren Pause haben wir uns heute wieder einmal im Freilauf am Baggersee getroffen.
Die Fellnasen haben sich so richtig ausgetobt, wenn gleich es nicht ganz so problemlos abging wie sonst. Yukon und Kanook sind jetzt in einem Alter wo sie versuchen die Rangordnung zu klären und dabei fliegen dann eben etwas die Fetzen. Schauen wir mal wie sich das in Zukunft entwickeln wird.