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Bushcraft

Mittwoch, 29. Juli 2009

Beerenalarm......

..... herrscht derzeit in den Wäldern bei uns. ;-) Heidelbeeren wohin man schaut. Heute konnte ich dem Reiz nicht länger widerstehen und so bin ich am Nachmittag bei herrlichem Wetter durch die Stauden gepirscht um mir meinen Beerenanteil einzusammeln.



Ein paar Himbeeren haben sich auch noch eingefunden


Um diese Vitaminbombe auch manierlich essen zu können, habe ich mir gleich noch einen Löffel geschnitzt.


Nicht der Schönste....


... aber seinen Zweck hat er perfekt erfüllt.
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Sonntag, 12. April 2009

Outdoor Bett

Ein wesentlicher Punkt bei einer Outdoor Übernachtung ist eine gute Isolierung gegen Bodenkälte und Nässe von unten.
Bei einer geplanten Übernachtung wird man meist eine entsprechende Isomatte dabei haben. Anders sieht es aus wenn man unvorbereitet in diese Situation kommt, weil man z.B. eine Hütte nicht mehr erreicht oder man sich verirrt hat.
Der beste Schlafsack bringt dann keinen erholsamen Schlaf wenn man von unten auskühlt bzw. feucht wird. Um das zu vermeiden kann man sich ein "Outdoor Bett" bauen.

Der Rahmen, damit die "Matratze" auch bleibt wo sie hingehört


Schichtweiser Aufbau




Zusätzliche Rindenabdeckung




Gesamthöhe circa 15-20cm


Um das Ganze noch bequemer zu machen, könnte man abschließend noch eine Schicht Laub, Gras oder ähnliches auflegen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Schließlich geht es hier um Zweckmäßigkeit und nicht um einen Designpreis.
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Montag, 30. März 2009

Birken Wasser

Trinkbare Flüssigkeit in der freien Natur zu finden ist oft nicht ganz leicht. Findet man dann welche muss sie oft mehr oder weniger umständlich gefiltert bzw. aufbereitet werden.
Eine sehr einfache und ergiebige Methode ist, zumindest im Frühjahr, das anzapfen einer Birke.
Die Birke ist ein sehr verbreiteter Laubbaum und kommt fast auf der gesamten nördlichen Hemisphäre vor.
Im Frühjahr, nach der Schneeschmelze, steigt der Saft in den Birken für etwa 2-4 Wochen um abrupt zu versiegen sobald die Knospen "ausschlagen".
Um an das begehrte Wasser zu kommen reicht es mit dem Messer ca. 1,5cm in die Rinde zu stechen und etwas aufzuweiten. Sobald man nun die Klinge aus dem Stamm zieht fließt der Saft.
In die aufgeweitete Öffnung steckt man ein passendes Hölzchen um denn Saft vom Stamm wegzuleiten.
Dort wo die Tropfen landen stellt man nun einen Behälter hin oder bindet ein Flasche oder ähnliches an den Stamm. Um die Flüssigkeit vor Verunreinigungen, Mücken oder ähnlichem zu schützen kann man über die Behälteröffnung noch ein Stück Stoff spannen.
Das gesammelte Wasser kann nun ohne weitere Behandlung getrunken werden.











Ein sehr schönes Video hierzu gibts von Pablo:


Das man das Ganze auch etwas "größer" machen kann sieht man hier.
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Donnerstag, 29. Mai 2008

Laubhütte

Eine sehr gute und auch einfache Methode für eine Notunterkunft im Laubwald ist hier zu sehen.
Sie kann komplett ohne Schnur oder sonstige technische Hilfsmittel gebaut werden.
Diese Art Notunterkunft zu bauen rentiert sich nur bei größeren Laubmengen um auch eine entsprechende Dichtheit zu erreichen. Zum einsammeln am besten einen Poncho oder eine Jacke verwenden sonst wird's extrem mühsam.

Die Firststange
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Befestigung der Firststange mit einer ausgegrabenen Wurzel
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Das Grundgerüst
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Auflage aus Zweigen um das Laub zu stabilisieren und am durchfallen zu hindern
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Das Laub von unten nach oben auflegen
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Langsam.....
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.....nimmt's Gestalt an
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Abschließend noch eine Astauflage um alles.....
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....zu stabilisieren
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Dienstag, 29. April 2008

Spoon Knife

Für meine Schnitzarbeiten verwende ich unter anderem diese 2 Messer. Mit ihnen kann man die Aushöhlungen bei Tassen, Löffel (Spoon) etc. perfekt herausarbeiten.

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Sonntag, 27. April 2008

Relaxen

Das herrliche Wetter hat heute richtig zum relaxen eingeladen. Da ich solchen Einladungen nur sehr schwer widerstehen kann hab ich meine Hängematte eingepackt und an einem gemütlichen Plätzchen im Wald aufgespannt.
Etwas Ablenkung musste dann doch sein und so hab ich mir noch einen kleinen Löffel geschnitzt.

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Spoon
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Samstag, 26. April 2008

Orientierung ohne Kompass II

Eine weitere Methode zur Groborientierung ist die Uhr-Methode.

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Man nimmt die Uhr (auf Ortszeit -ohne Sommerzeit!- eingestellt) in die Hand und richtet den Stundenzeiger (schwarz) auf die Sonne. Mit dem Schatten eines Zweiges den man senkrecht vor den Stundenzeiger hält kann man das sehr genau ausrichten.
Den kleineren Winkel (grün) zwischen der Zwölf (rot) und dem Stundenzeiger dann halbieren. Diese teilende Linie (orange) zeigt auf der Nordhalbkugel nach Süden.

Auch hier ist zu beachten das genaues Arbeiten das Ergebnis verbessert aber trotzdem nur eine GROB Orientierung sein.
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Fischspeer

Heute habe ich mich an eine neue Bastelei gewagt - ein Fischspeer.
Ist jetzt sicher nicht der Überdrüber-Speer aber für meinen ersten Versuch finde ich ihn recht gelungen.

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Orientierung ohne Kompass I

Eine einfache Methode zur Groborientierung ist die Schattenspitzen Methode. Es muss allerdings die Sonne scheinen und der Untergrund sollte einigermaßen eben sein.

1. Man steckt einen geraden Ast/Zweig senkrecht in den Boden und markiert das Ende des Schattens.
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2. Nach einiger Zeit (hier war es ca. 1 Stunde) markiert man wieder das Ende des Schattens. Anschließend verbindet man die 2 Punkte mit einer geraden Linie.
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3. Westen liegt in Richtung erster Markierung, Osten in Richtung zweiter Markierung. Die simpelste Methode um die Nordrichtung heraus zu finden: Man stellt sich mit den Fersen an die Verbindungslinie West - Ost, wenn einem nun die Sonne auf den Rücken scheint blickt man auf der Nordhalbkugel in Nordrichtung.
Auf der Südhalbkugel würde einem beim Blick Richtung Norden die Sonne ins Gesicht scheinen!
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Am Bild der Kompassnadel sieht man das die Methode natürlich nur zur GROB Orientierung geeignet ist. Da ich nicht ganz exakt gearbeitet habe lässt sich die Genauigkeit mit etwas mehr Sorgfalt noch etwas verbessern.
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Montag, 21. April 2008

Feuerstarter Test

Das mit der Birkenrinde (siehe Video) hab ich heute gleich mal getestet.
Obwohl ich mir das benötigte Rindenstück aus einer umgeschnittenen Birke am Wegesrand raus geschnitten habe und dieses durch die regnerische Wetterlage entsprechend feucht war, hat das Anzünden super geklappt.
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Und weils grad so gut gelaufen ist hab ich noch die Variante mit dem Wattebausch getestet. Ist einfach ein Wattestück wie es zum abschminken verwendet wird.
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