Freitag, 25. September 2009

Exped MultiMat - Erfahrungsbericht

Vor einiger Zeit habe ich ein sehr interessantes Ausrüstungsteil entdeckt: Die MultiMat von Exped.
Es handelt sich hierbei um eine 2mm dicke Matte aus Evazote die mit einem stark wasser- und schmutzabweisenden, schnelltrocknenden, hautfreundlichen Ripstopnylon überzogen ist.










Der Verwendungszweck dieser Matte lässt sich wohl am besten mit der guten alten Picknickdecke vergleichen. Egal ob der Untergrund z.B. feucht, kalt oder steinig ist, mit der wasserdichten MultiMat spielt das keine Rolle. Man hat immer eine perfekte Unterlage für jede Pause und jeden Untergrund.




Trotz der geringen Stärke von nur 2mm ist die Matte extrem stabil und durchstichfest (wie ich auf meiner letzten Biwaktour im Karwendel sehr gut feststellen konnte). Evazote gilt nicht umsonst als einer der zähesten, geschlossenporigen Schaumstoffe und hat in der Outdoorszene einen sehr guten Ruf.



Foto von: Su

Neben dieser klassischen Funktion als Picknickdecke biete die MultiMat aber noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten. In Zelten ohne Boden lässt sie sich hervorragend als Teppich verwenden, ebenso als Schutz für den Zeltboden (drunter legen) der bei den meisten heutigen Zelten aus Gewichtsgründen recht dünn und empfindlich ist. Dadurch spielt auch die Wassersäule des Bodenmaterials keine Rolle da die Matte ja wasserdicht ist.
Beim übernachten in einem Biwak hat man die Möglichkeit seine Ausrüstung immer trocken und sauber neben sich zu lagern, Kleinteile verschwinden nicht irgendwo im Gras und wenn man in der Nacht einmal mit dem Schlafsack neben die Isomatte rutscht liegt dieser nicht gleich im Dreck.
Auch bei meinen Touren mit der Hängematte ist sie sehr hilfreich, da ich sie als Isolation gegen das Auskühlen von unten in diese legen kann und sie sich durch die geringe Stärke perfekt anpassen lässt.
Als klassische Isomatte lässt sie sich ebenfalls sehr gut verwenden. Auf halbe Breite gefaltet hat man eine Unterlage mit 4mm was für eine Übernachtung bei sommerlichen Temperaturen und weichen Untergrund ausreichend ist.


Um die Isolation bzw. den Komfort deutlich zu verbessern, kann man in die gefaltete Matte z.B. nicht benötigte Kleidung, Laub oder ähnliches einlegen. Dadurch ist die Matte auch perfekt als „Notnagel“ geeignet wenn etwa eine luftgefüllte Isomatte ihren Geist aufgibt und man ansonsten im kalten liegen würde.


Die Exped MultiMat ist also im wahrsten Sinne des Wortes eine echt Multi(funktionelle)Matte die ich nur empfehlen kann.
Bei kälteren Unternehmungen oder sehr groben Untergrund ist auch die Exped DoubleMat ein echter Tipp.

Positiv: Gewicht, Multifunktion, Material
Negativ: Einige Zentimeter mehr Länge wären super

Maße (laut Exped): Liegefläche: 200 x 100 cm bzw. 200 x 50 cm
Dicke: 2 mm bzw. 4 mm
Gewicht: 540 g,
Packmaß: 51 x 11 cm
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Montag, 21. September 2009

Karwendel Tour mit Biwak

Dieses Wochenende stand eine herrliche Tour, inklusive Biwak, im Karwendel auf dem Plan. Als Begleitung war diesmal nicht nur Yukon dabei sondern auch lieber Besuch. Su aus Deutschland ging das Wagnis ein mit mir die Schluchten und Berge zu erwandern.
Von Scharnitz aus ging es durch die Gleirschklamm, über Möslalm und Pfeishütte wanderten wir auf das Kreuzjöchl wo wir die Nordkette überquerten um auf teils recht abenteuerlichen Steigen über Vintlalm und Rumeralm ins Inntal abzusteigen.
Su erwies sich als richtige "Beißerin", egal wie steil es wurde sie war immer gut drauf. Das und das perfekte Wetter sorgten neben dem gemütlichen Biwak für eine super Tour, die uns sicher noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.
Danke nochmal an Su für die nette Begleitung!





























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Dienstag, 15. September 2009

Ortlieb PS10 Dry Bag Packsack

Da mich das Gefummle mit den Regenschutzhüllen meiner Rucksäcke bei Regen oder Schneefall schon immer gestört hat und die Plastikeinkaufstüten diverser Shops auch nicht der letzte Schrei sind, habe ich jetzt etwas neues getestet.
Anstatt einer flatternden Hülle, die auf Dauer eh meistens nicht wirklich dicht hält, versuche ich es jetzt mit den staub - und wasserdichten PS10 Dry Bags der Marke Ortlieb.




Im Gegensatz zu den wohl allseits bekannten und schon lange erhältlichen dicken und sehr stabilen Polyester Packsäcken sind die PS10 Dry Bags aus einem sehr leichten, dünnen und flexiblem PU beschichtetem Nylongewebe, das aber trotzdem recht widerstandsfähig zu sein scheint und natürlich auch 100% wasser- und staubdicht ist.
Die 100% wasserdicht beziehen sich bei den PS10 Dry Bags übrigens auf die IP Klassifizierung ipx4 und bedeutet: Geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen.
Damit dies erreicht wird empfiehlt Ortlieb ein 3-4 maliges einrollen des oberen Endes mit den sehr flexiblen Kunststoffleisten und dem Steckverschluss.
Für die normale Verwendung in einem Rucksack dürfte allerdings auch 2 maliges einrollen reichen, wodurch auch das Packvolumen etwas größer bleibt.




Wie bei Ortlieb üblich sind auch bei den Dry Bags die Nahtstellen nicht geklebt sondern Hochfrequenzverschweißt, was zu einer besonders langlebigen und 100% dichten Naht führt.
Von Funken, Dornen und anderen spitzen oder heißen Gegenständen sollte man allerdings Abstand halten, da dadurch auftretende Schäden natürlich nicht von der 5 jährige Ortlieb Garantie gedeckt werden.


Damit das Füllen der Dry Bags leichter geht, sind sie an der Innenseite beschichtet und dadurch sehr glatt und alles gleitet sehr leicht hinein bzw. heraus.
Auch für das Auspacken hat Ortlieb eine Hilfe an Bord: am Boden ist eine kleine Schlaufe angebracht an der man den Bag beim herausziehen der “Füllung” gut halten kann.




Im Campleben sind die Ortlieb Packsäcke ebenfalls recht praktisch. Zum Beispiel ein kurzes Stück Seil zwischen die Bäume gespannt, die Bags mit dem praktischen Klickverschluss eingehängt und schon ist alles ordentlich, sauber, trocken und griffbereit aufgeräumt. Wenn ich da an mein Tütenchaos denke, kein Vergleich.


Die von mir verwendeten Bags haben eine Größe von 1,5Liter, 12 Liter und 22 Liter, was auch auf dem jeweiligen Bag “eingeprägt” ist.


Erhältlich sind die PS10 Dry Bags von 1,5 Liter bis 75 Liter.
Auch für alle anderen Anwendungen wo es um Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz geht hat Ortlieb passende Lösungen. Egal ob beim Bootfahren, Biken oder Fotografieren.

Plus: geringes Gewicht, perfekte Verarbeitung, Größenauswahl
Minus: etwas hoher Preis
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Sonntag, 6. September 2009

Im Schatten des Wilden Freiger

Heute stand eine Tour im Stubaital auf dem Plan: Der Grünausee am Fuße des Wilden Freiger.

Sulzenau Alm (1857m)




Aufstieg zur Sulzenau Hütte


Sulzenau Hütte (2191m)








Wilder Freiger Gletscher (Grünau Ferner)


Grünausee (2330m)


















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Samstag, 5. September 2009

Impressionen



















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Wenn ein Hund träumt

Yukon träumt ja auch oft recht lebhaft aber gegen den Wuff ist er chancenlos. ;-)

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Montag, 31. August 2009

Ein tierischer Sonntag

Diesen Sonntag haben wir für einen Besuch im Münchner Tierpark Hellabrunn genutzt. Da dort Hunde erlaubt sind, durfte auch Yukon mit hinein. Vorweg: Es hat ihn nicht besonders interessiert. ;-)
Ich selbst bin etwas zwiespältig wieder herausgekommen.
Speziell bei den Menschenaffen und den Raubkatzen wage ich zu bezweifeln ob es notwendig ist diese, ebenso wie manch anderes Großwild, in Zoos mit doch recht begrenzten Flächen zu halten.
Vielleicht "vermenschliche" ich es ja nur aber wenn ich den Gorillas und Orang-Utans zuschaue oder ins Gesicht blicke, fühle ich mich nicht besonders wohl.
Vielleicht sollte in den Zoos und Tierparks etwas weniger auf Masse sondern mehr auf Klasse geschaut werden. Lieber etwas weniger Tiere und dafür großzügige Gehege bzw. auf manche Tierart komplett verzichten.

Zu den Bildern: Da ich viele Bilder durch Glasscheiben machen musste, kann es sein das man bei manchen eine Spiegelung sieht.





















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Freitag, 21. August 2009

British Army Goretex Combat Jacket

Da es mich schon immer geärgert hat wenn ich mir meine teuren Goretex Jacken beim toben mit dem Hund oder beim rumkrabbeln im Wald versaut habe bzw. wie ein Leuchtschild durch die Natur gewandert bin, habe ich mich nach einer günstigen aber hochwertigen Alternative umgesehen und bin bei der Britischen Army gelandet.
Die Jacke ist genau das was ich gesucht habe. Einfach aufgebaut, ohne irgendwelchen Schnickschnack, gedeckte Farbe, praxisgerechter Schnitt, klein zu verpacken. Da es sich um eine originale Army Jacke handelt vertraue ich auch auf die Haltbarkeit (es soll ja noch Armeen geben die ihre Leute mit Qualität ausrüsten).
Falls es nicht so sein sollte ist für 73,- €, inklusive Versand aus England, die Welt auch nicht beim untergehen.

Zwei große Brusttaschen aber keine Hüfttaschen. Dort ist aber sowieso meistens der Hüftgurt des Rucksacks oder der Bauchgurt für den Hund.




Stabiler Reißverschluss und eine großzügig überlappende Abdeckung mit Klettverschluss. Der kleine Reißverschluss neben dem Großen ist keine "Napoleontasche" wie man sie bei anderen Jacken kennt, sondern ein Durchgriff auf die Unterbekleidung. Ist mir zwar komisch vorgekommen aber praktisch meine ganzen Fleecejacken haben an der linken Brust eine Tasche auf die man so optimal Zugriff hat.


Sämtliche Nähte sind perfekt getapet. Da steht nix auf oder wurde vergessen.


Gummizug mit Tanka am Saum.


Klettverschluss an den Ärmeln.


Hochschließender Kragen


Großzügige Kapuze, mit Klett hinten am Kragen regulierbar. Vorne mit zwei Zugbändern verstellbar.
Bei Nichtgebrauch wird sie im Kragen eingerollt.


Angenehm langer Schnitt. Die Größenbezeichnung lautet 180/96. Wobei 180 die Körpergröße ist und 96 der Brustumfang.
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Samstag, 15. August 2009

Salfeins See und Griesskogel

Um der Sommerhitze im Tal etwas zu entgehen haben wir uns heute in die Höhe aufgemacht. Vom Senders Tal aus sind wir zum Salfeins See (2000m) marschiert und anschließend haben wir noch einen Abstecher zum Griesskogel (2158m) gemacht.
Am Salfeins See hat Yukon letzten Oktober das Erste mal als Welpe mit Schnee Bekanntschaft gemacht.

Salfeins See












Blick Richtung Griesskogel (Dreizack in der Bildmitte)




Kalkkögel mit Kemater Alm (Die Kalkkögel werden auch die Dolomiten von Nordtirol genannt)






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Staatl. geprüfter Bergwanderführer

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