Mittwoch, 25. Januar 2012

Exped Downmat 7

Um bei kalten Temperaturen einen erholsamen Schlaf zu finden, ist nicht nur ein entsprechender Schlafsack notwendig. Genauso wichtig ist eine geeignete Isomatte. Wenn diese nicht genügend gegen die Bodenkälte isoliert, nützt der wärmste Schlafsack nichts.
Aber nicht nur die Isolierung ist wichtig sonder auch der Komfort spielt, gerade im Winter, eine große Rolle für einen guten Schlaf.
Da herkömmliche Isomatte, egal ob Evazote oder selbstaufblasend, bei entsprechend guter Isolierung meistens schwer und/oder sperrig und zumeist nicht sehr komfortabel sind (speziell bei "Seitenschläfern"), habe ich mich für eine entsprechende Neuanschaffung entschieden. Meine Wahl viel auf eine "Exped Downmat 7".
Die Matte ist wie eine herkömmliche Luftmatratze aufgebaut und schaut auf den ersten Blick auch genauso aus. Das Geheimnis ihrer hervorragenden Isolierung liegt aber in ihrem Inneren. Im Unterschied zur normalen Luftmatratze ist die Downmat mit Gänsedaunen gefüllt. Diese verhindern, in Verbindung mit eingenähten Stegen, das die Luft in der Matte zirkuliert und sorgen so für eine entsprechende Isolierung bis -24°C.




Anders als bei "selbstaufblasenden" Isomatten, bei denen meist mit dem Mund nachgeblasen wird um die volle Stärke zu erreichen, ist dies bei der Downmat nicht möglich. Da die Atemluft einen hohen Anteil an Feuchtigkeit enthält, wäre das für die Daune von Nachteil, da diese dann verklumpen würde und die Isolierung nicht mehr gegeben wäre. Da die Feuchtigkeit auch nicht mehr aus der Matte kann, würden die Daunen über kurz oder lang anfangen zu schimmeln.
Um die Luft trotzdem in die Matte zu bekommen, gibt es eine in die Matte integrierte Pumpe. Diese wird mit beiden Händen, entsprechend des Aufdrucks, bedient. Die Bedienung funktioniert recht gut, wenn auch etwas mühsam und dauert etwas länger als das Aufblasen einer herkömmlichen selbstaufblasenden Matte.


Lufteinlass- und Ablassventil (an der Schmalseite der Matte) sind als Flachventile ausgeführt (an der Unterseite der Matte) und mit einer versenkbaren Abdeckung versehen, die kaum Auftragen und dadurch nicht stören (genauso wenig wie die integrierte Pumpe).
Stege vor den Ventilen verhindern das dort Daunen austreten können.


Hier ein Vergleich einer 3,5cm dicken, selbstaufblasenden, ThermaRest Matte mit der Exped Downmat 7 mit 7cm Stärke.
Der Wabenförmige Aufdruck auf der dunklen Seite (Schlafseite) ist aus rutschhemmendem Material und verhindert das man im Schlaf von der Matte rutscht.


Die zum Transport fertige Downmat im Größenvergleich mit einer 1Liter Nalgene Flasche. Ein Transportbeutel ist im Liefeumfang enthalten.




Packmaßvergleich mit der 3,5cm ThermaRest.


Weitere Daten und Fakten gibts auf der Seite von Exped.

Mein Fazit nach der ersten Nacht auf der "Isar Winter" Tour:
Die Matte hält wirklich was sie verspricht. Isolierung und Komfort sind wirklich top. Unebenheiten des Bodens werden sehr gut ausgeglichen und beim Seitenschlafen hat nun auch der Hüftknochen seine Freude. Bei meiner Größe von 1,80m ist die 1,83m lange M Matte absolut ausreichend. Mit einer entsprechenden Unterlage für den Kopf reicht die Matte auch locker für 1,90m Riesen.
Das Aufpumpen geht eigentlich recht zügig (wenn man den Dreh mal herausen hat) und es wird einem auch gleich etwas warm dabei. ;-)
Das Ablassen funktioniert ebenfalls sehr gut und gefällt mir besser als bei den Selbstaufblasenden.
Für mich ist die Downmat absolut ein Gewinn und sie wird mich, bei entsprechend kühlen Temperaturen, sicher auch in Zukunft begleiten.

Hier noch ein Video von "Expedtube" über die Handhabung der DOwnmat 7.
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Montag, 16. Januar 2012

Isar Winter

Nachdem ich über Weihnachten und Neujahr ziemlich eingeteilt war, hab ich vergangenes Wochenende endlich wieder Zeit für "etwas Outdoor" gehabt.
Mit Yukon an meiner Seite habe ich mich wiedereinmal in die traumhafte Landschaft der Isar aufgemacht.
Wie es sich für einen ordentlichen Jänner im Winter gehört, haben auch die Temperaturen vorbildlich mitgespielt. Bei -12°C bis -15°C hab ich mich nachts mächtig über meine kuschelige Daunentüte gefreut und auch Yukon musste sich ganz schön aufplustern um zu vergessen das er ja eigentlich ein verwöhnter Haushund ist. ;-)
Außerdem habe ich bei dieser Gelegenheit gleich meinen neuen Rucksack (Karrimor SF Sabre) und meine neue Isomatte (Exped Downmat 7) testen können.
Über beide gibt's demnächst ein eigenes Review.



Dank Winter tauglichem Gas funktionierte der Kocher unter Tags noch ganz passabel, nach der kalten Nacht hatte ich aber dann doch etwas Mühe mein Frühstück auf Temperatur zu bekommen.




Hier schaut Yukon zwar drein als ob er sagen wollte:" Ich bin (k)ein Wolf - Holt mich hier raus!" aber das täuscht. Er war spring lebendig, sauste ständig durch die Gegend und es gab permanent etwas zu schnüffeln. :-)


Bei etwa 50-60cm Schnee hieß es ganz schön schaufeln um ein Lagerfeuer entzünden zu können.




Gemütlicher geht schon fast nicht mehr


Klein, fein und Yukon hatte da auch noch Platz


Ja, es war eine kalte Nacht




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Sonntag, 4. Dezember 2011

Hilleberg Zelt "Unna"

Da ein Tarp, wie ich es meistens auf meinen Touren verwende, speziell oberhalb der Baumgrenze oder auf steinigem Untergrund nicht ganz einfach zu platzieren ist und ich mit der Platzwahl für meine Camps etwas flexibler sein möchte, habe ich mir ein leichtes Solozelt gekauft: Das "Unna" von Hilleberg.

Das Unna ist ein freistehendes Kuppelzelt das aber, für entsprechend schlechte Wetterbedingungen, vielfache Abspannmöglichkeiten besitzt. Als Besonderheit ist zu sagen das es keine Apsiden besitzt. Da es aber eine, für ein Solozelt, sehr großzügige Breite von 110cm hat fällt das kaum auf.


Außen- und Innenzelt lassen sich großzügig öffnen und der große Abstand zwischen beiden begünstigt eine gute Belüftung.


Moskitonetz


Außenzelt mit Belüftung unter der Firstabdeckung


Zur besseren Belüftung lässt sich das Außenzelt an der Vorder- und Hinterseite hoch spannen.


Das Innenzelt lässt sich ganz einfach vom Außenzelt trennen.


Um auf Tour das Gewicht zusätzlich zu verringern lässt sich das Unna auch komplett ohne Innenzelt verwenden.


Gestängebecher und Gestängekanal sind so dimensioniert das, zur Erhöhung der Stabilität bei extremen Bedingungen, ein zweites bzw. ein dickeres Gestänge verwendet werden kann.


Komplette Ausstattung. Leichtes Alugestänge, stabile V Häringe, ein Ersatzsegment und eine Reperaturhülse.


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Auf meiner Tour zum Salfeins See konnte ich bereits erste Erfahrungen mit dem Unna machen und ich war wirklich zufrieden damit.
Solo ist es überhaupt kein Problem die ganze Ausrüstung im Zelt unterzubringen. Die fehlenden Apsiden fallen also nicht besonders ins Gewicht.
Ich hatte zudem noch Yukon zum schlafen im Zelt. Bei rund 32kg und einer Schulterhöhe von über 66cm wirds da schon etwas enger. Als er dann aber kapiert hatte das er nicht durch den geschlossenen Zelteingang marschieren konnte, hat die Platzaufteilung recht gut funktioniert. :-)
Um Yukon auch bei Regen ins Unna nehmen zu können, müsste ich aber das Innenzelt aushängen um mehr Platz zu haben.

Hier noch ein Video über den Aufbau des Hilleberg Unna.
Das Video stammt vom Scandinavian Outdoor Shop. Zu finden unter outdoorfeeling.com

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Montag, 21. November 2011

Salfeins See

Vergangenes Wochenende haben Yukon und ich wiedereinmal in der Natur verbracht. Unser Ziel war der Salfeins See oberhalb von Grinzens. Auf rund 2000m habe wir dann gleich eine kleine Premiere gefeiert: Yukons erste Nacht in einem Zelt. :-) Anfangs war er zwar nicht sehr begeistert aber er hat sich dann doch damit abgefunden.
Das Zelt ist übrigens ein Hilleberg "Unna". Sobald ich Zeit habe wird es darüber einen eigenen Bericht geben.

Salfeins See mit dicker Eisschicht


Lonesome Wolf


On the Top


Schattenspiel


Einfach nur geil!


Wooden Sign


Haus und Hund


Wer macht das Feuerholz klein?


Relaxen


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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Radtraining mit Yukon

Gestern habe ich das herrliche Wetter genutzt um mit Yukon eine Runde auf dem Bike zu machen. Die Temperaturen waren zwar nicht wirklich optimal und die Motivation von Yukon hielt sich etwas in Grenzen aber für eine nette Runde hat es doch gereicht.

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Sonntag, 16. Oktober 2011

Nightshooting

Gestern Abend ging es zum Fotografieren auf rund 1650m Höhe. Bei sehr erfrischenden Temperaturen und etwas Wind habe ich beim Speichersee (für die Pistenbeschneiung) der Mutter Alm meinen Standort bezogen und versucht die verschiedenen Stadien der hereinbrechenden Nacht zu dokumentieren.
Die Bilder sind zwischen 17:20 und 20:40Uhr entstanden.



















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Sonntag, 9. Oktober 2011

Birgitzköpfl (1982m)

Das Shit-Wetter der letzten Tage brachte auch etwas gutes: Herrliche Schneebedingungen für unserer heutigen Wanderung auf's Birgitzköpfl.
Yukon war absolut in seinem Element und zerrte mich rauf und runter das meinen Knien hören und sehen verging. :-)















Birgitzer Alm (1808m)




Leider nicht meine.
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Sonntag, 18. September 2011

Lupine Piko X

Vor kurzem hat sich mein Ausrüstungsfundus um ein weiteres Teil vergrößert: Eine kleine, leichte (inkl. Akku 210 Gramm) aber sehr feine Lupine Piko X Stirnlampe.
Die Firma Lupine aus Deutschland ist für ihre sehr hochwertigen und extrem leistungsstarken Lampen bekannt und hat mit der Piko X wieder ein tolles Produkt abgeliefert.



CNC gefräste und sehr temperaturbeständige Bauteile in Kombination mit einer aufwändigen Elektronik.
2 Hochleistungs LED mit 10 Watt und 22° Abstrahlwinkel


Ein-/Ausschaltknopf der auch die LED zur Statusüberprüfung des Akkuinhalts beinhaltet


Maximaler Verstellbereich des Lampenkopfs




Steckverbindung Lampe-Akku


Akkubefestigung Senkrecht oder Waagerecht




Öse zur Befestigung am Stirnband oder Rucksackgurten etc.


Befestigungsclips zum verlegen der Kabelverlängerung (mitgeliefert - 120cm) bzw. zur Befestigung des Akkus


Größenvergleich
Lupine Piko X (750 Lumen) und
Petzl Myo XP (150 Lumen im Boostmodus)


Lupine Akku und Petzl Batteriefach (3x AA Batterien)



Bedienungsanleitung und Zubehör
Abstrahlwinkel und Lumen sind dort allerdings noch für das Alte Modell angegeben!!

Fazit: Ich hab die Lampe jetzt mehrmals beim Lauftraining mit Yukon benutzt und bin sehr zufrieden damit. Selbst die kleinste Stufe (0,5 Watt) reicht normalerweise schon um den Weg ausreichend zu beleuchten. Die höchste Stufe (10 Watt) taucht die ganze Umgebung in Flutlicht und ist perfekt um sich auch im stockfinsteren Wald zu orientieren oder wenn man mit dem Bike unterwegs ist und auf Grund der hohen Geschwindigkeit eine sichere Beleuchtung benötigt.
Der recht hohe Preis wird viele vielleicht abschrecken. Bei entsprechend häufiger und intensiver Nutzung zeigen sich dann die Vorteile der hochwertigen Verarbeitung und Bauteile und der Preis relativiert sich wieder.

NACHTRAG:
Nachdem mich Uli darauf aufmerksam gemacht hat das die von mir vorgestellte Lampe die Ausführung mit 8 Watt ist (Danke Uli nochmal!), hab ich mit meinem Händler gesprochen und dieser hat mir die Lampe anstandslos auf das neue 10 Watt Modell ausgetauscht. Trotzdem finde ich es schade von Lupine das hier keine bessere Unterscheidungsmöglichkeit geboten wird, da man im I-Net auch kaum entsprechende Infos findet. Der Unterschied von 550 zu 750 Lumen ist ja doch ein recht deutlicher und die Lampen werden ja zum selben Preis verkauft.
Das von mir geschriebene behält natürlich weiterhin Gültigkeit da es ja außer der Leuchtkraft keine Änderung gibt.

Lampenkopf Lupine Piko X 10 Watt mit schwarzer Blende


Beamshot Piko X 10 Watt
Der Pfosten im Vordergrund ist rund 8 Meter entfernt.
Die Aufnahmen wurden mit den selben Zeit/Blenden Einstellungen gemacht.


Beamshot Petzl Myo XP im Spotmodus


Ein Nebenprodukt des Lampentests :-)
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