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Ausrüstung

Mittwoch, 4. November 2009

Petzl Myo XP

In Anbetracht der inzwischen sehr früh hereinbrechenden Dunkelheit ist es sehr vorteilhaft bei allen Outdoorbeschäftigungen eine Lampe dabei zu haben. Ein sehr praktisches und qualitativ hochwertiges Modell ist die hier gezeigte Petzl Myo XP.
Egal ob man nur mit dem Hund raus muss, eine Runde Laufen oder Mondschein Rodeln geht oder sich einfach im Camp aufhält, mit der Myo XP ist man immer perfekt ausgerüstet.
Ich bin mit meiner schon etliche Jahre sehr zufrieden und sie hat mich noch nie im Stich gelassen.
Dank moderner Hochleistungs-LED statt einer sonst oft üblichen Halogenlampe verfügt die Myo XP über eine ausgezeichnete Leuchtkraft bei sehr geringem Stromverbrauch.
Um die Lampe an die unterschiedlichen Verwendungszwecke anzupassen besteht die Möglichkeit sie in 3 verschiedenen Leuchtstärken zu betreiben.
Weiters besteht die Möglichkeit mittels einer klappbaren Streuscheibe von Spotlicht auf Weitwinkelbeleuchtung umzuschalten um den Nahbereich besser auszuleuchten.
Um die Leuchtkraft kurzzeitig zu verstärken hat die Lampe einen sogenannten Boost Modus. So lässt sich die Lichtstärke von normal 85 Lumen auf 150 Lumen erhöhen.
Für Notfälle lässt sich auch ein Blinkmodus einstellen.
Daten Pdf von Petzl.de



Von Li. nach Re.: Boost Taste, Ein-/Aus-/Modus Taste, Batteriestandsanzeige


Mehrmaliges drücken zum einstellen der Leuchtstärke


Klapplinse zum umstellen von Spot- auf Weitwinkelbeleuchtung




Sicherung gegen versehentliches Einschalten


Verstellmöglichkeit des Lampenkopfs




Batteriefach für 3 AA Batterien
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Freitag, 25. September 2009

Exped MultiMat - Erfahrungsbericht

Vor einiger Zeit habe ich ein sehr interessantes Ausrüstungsteil entdeckt: Die MultiMat von Exped.
Es handelt sich hierbei um eine 2mm dicke Matte aus Evazote die mit einem stark wasser- und schmutzabweisenden, schnelltrocknenden, hautfreundlichen Ripstopnylon überzogen ist.










Der Verwendungszweck dieser Matte lässt sich wohl am besten mit der guten alten Picknickdecke vergleichen. Egal ob der Untergrund z.B. feucht, kalt oder steinig ist, mit der wasserdichten MultiMat spielt das keine Rolle. Man hat immer eine perfekte Unterlage für jede Pause und jeden Untergrund.




Trotz der geringen Stärke von nur 2mm ist die Matte extrem stabil und durchstichfest (wie ich auf meiner letzten Biwaktour im Karwendel sehr gut feststellen konnte). Evazote gilt nicht umsonst als einer der zähesten, geschlossenporigen Schaumstoffe und hat in der Outdoorszene einen sehr guten Ruf.



Foto von: Su

Neben dieser klassischen Funktion als Picknickdecke biete die MultiMat aber noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten. In Zelten ohne Boden lässt sie sich hervorragend als Teppich verwenden, ebenso als Schutz für den Zeltboden (drunter legen) der bei den meisten heutigen Zelten aus Gewichtsgründen recht dünn und empfindlich ist. Dadurch spielt auch die Wassersäule des Bodenmaterials keine Rolle da die Matte ja wasserdicht ist.
Beim übernachten in einem Biwak hat man die Möglichkeit seine Ausrüstung immer trocken und sauber neben sich zu lagern, Kleinteile verschwinden nicht irgendwo im Gras und wenn man in der Nacht einmal mit dem Schlafsack neben die Isomatte rutscht liegt dieser nicht gleich im Dreck.
Auch bei meinen Touren mit der Hängematte ist sie sehr hilfreich, da ich sie als Isolation gegen das Auskühlen von unten in diese legen kann und sie sich durch die geringe Stärke perfekt anpassen lässt.
Als klassische Isomatte lässt sie sich ebenfalls sehr gut verwenden. Auf halbe Breite gefaltet hat man eine Unterlage mit 4mm was für eine Übernachtung bei sommerlichen Temperaturen und weichen Untergrund ausreichend ist.


Um die Isolation bzw. den Komfort deutlich zu verbessern, kann man in die gefaltete Matte z.B. nicht benötigte Kleidung, Laub oder ähnliches einlegen. Dadurch ist die Matte auch perfekt als „Notnagel“ geeignet wenn etwa eine luftgefüllte Isomatte ihren Geist aufgibt und man ansonsten im kalten liegen würde.


Die Exped MultiMat ist also im wahrsten Sinne des Wortes eine echt Multi(funktionelle)Matte die ich nur empfehlen kann.
Bei kälteren Unternehmungen oder sehr groben Untergrund ist auch die Exped DoubleMat ein echter Tipp.

Positiv: Gewicht, Multifunktion, Material
Negativ: Einige Zentimeter mehr Länge wären super

Maße (laut Exped): Liegefläche: 200 x 100 cm bzw. 200 x 50 cm
Dicke: 2 mm bzw. 4 mm
Gewicht: 540 g,
Packmaß: 51 x 11 cm
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Dienstag, 15. September 2009

Ortlieb PS10 Dry Bag Packsack

Da mich das Gefummle mit den Regenschutzhüllen meiner Rucksäcke bei Regen oder Schneefall schon immer gestört hat und die Plastikeinkaufstüten diverser Shops auch nicht der letzte Schrei sind, habe ich jetzt etwas neues getestet.
Anstatt einer flatternden Hülle, die auf Dauer eh meistens nicht wirklich dicht hält, versuche ich es jetzt mit den staub - und wasserdichten PS10 Dry Bags der Marke Ortlieb.




Im Gegensatz zu den wohl allseits bekannten und schon lange erhältlichen dicken und sehr stabilen Polyester Packsäcken sind die PS10 Dry Bags aus einem sehr leichten, dünnen und flexiblem PU beschichtetem Nylongewebe, das aber trotzdem recht widerstandsfähig zu sein scheint und natürlich auch 100% wasser- und staubdicht ist.
Die 100% wasserdicht beziehen sich bei den PS10 Dry Bags übrigens auf die IP Klassifizierung ipx4 und bedeutet: Geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen.
Damit dies erreicht wird empfiehlt Ortlieb ein 3-4 maliges einrollen des oberen Endes mit den sehr flexiblen Kunststoffleisten und dem Steckverschluss.
Für die normale Verwendung in einem Rucksack dürfte allerdings auch 2 maliges einrollen reichen, wodurch auch das Packvolumen etwas größer bleibt.




Wie bei Ortlieb üblich sind auch bei den Dry Bags die Nahtstellen nicht geklebt sondern Hochfrequenzverschweißt, was zu einer besonders langlebigen und 100% dichten Naht führt.
Von Funken, Dornen und anderen spitzen oder heißen Gegenständen sollte man allerdings Abstand halten, da dadurch auftretende Schäden natürlich nicht von der 5 jährige Ortlieb Garantie gedeckt werden.


Damit das Füllen der Dry Bags leichter geht, sind sie an der Innenseite beschichtet und dadurch sehr glatt und alles gleitet sehr leicht hinein bzw. heraus.
Auch für das Auspacken hat Ortlieb eine Hilfe an Bord: am Boden ist eine kleine Schlaufe angebracht an der man den Bag beim herausziehen der “Füllung” gut halten kann.




Im Campleben sind die Ortlieb Packsäcke ebenfalls recht praktisch. Zum Beispiel ein kurzes Stück Seil zwischen die Bäume gespannt, die Bags mit dem praktischen Klickverschluss eingehängt und schon ist alles ordentlich, sauber, trocken und griffbereit aufgeräumt. Wenn ich da an mein Tütenchaos denke, kein Vergleich.


Die von mir verwendeten Bags haben eine Größe von 1,5Liter, 12 Liter und 22 Liter, was auch auf dem jeweiligen Bag “eingeprägt” ist.


Erhältlich sind die PS10 Dry Bags von 1,5 Liter bis 75 Liter.
Auch für alle anderen Anwendungen wo es um Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz geht hat Ortlieb passende Lösungen. Egal ob beim Bootfahren, Biken oder Fotografieren.

Plus: geringes Gewicht, perfekte Verarbeitung, Größenauswahl
Minus: etwas hoher Preis
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Freitag, 21. August 2009

British Army Goretex Combat Jacket

Da es mich schon immer geärgert hat wenn ich mir meine teuren Goretex Jacken beim toben mit dem Hund oder beim rumkrabbeln im Wald versaut habe bzw. wie ein Leuchtschild durch die Natur gewandert bin, habe ich mich nach einer günstigen aber hochwertigen Alternative umgesehen und bin bei der Britischen Army gelandet.
Die Jacke ist genau das was ich gesucht habe. Einfach aufgebaut, ohne irgendwelchen Schnickschnack, gedeckte Farbe, praxisgerechter Schnitt, klein zu verpacken. Da es sich um eine originale Army Jacke handelt vertraue ich auch auf die Haltbarkeit (es soll ja noch Armeen geben die ihre Leute mit Qualität ausrüsten).
Falls es nicht so sein sollte ist für 73,- €, inklusive Versand aus England, die Welt auch nicht beim untergehen.

Zwei große Brusttaschen aber keine Hüfttaschen. Dort ist aber sowieso meistens der Hüftgurt des Rucksacks oder der Bauchgurt für den Hund.




Stabiler Reißverschluss und eine großzügig überlappende Abdeckung mit Klettverschluss. Der kleine Reißverschluss neben dem Großen ist keine "Napoleontasche" wie man sie bei anderen Jacken kennt, sondern ein Durchgriff auf die Unterbekleidung. Ist mir zwar komisch vorgekommen aber praktisch meine ganzen Fleecejacken haben an der linken Brust eine Tasche auf die man so optimal Zugriff hat.


Sämtliche Nähte sind perfekt getapet. Da steht nix auf oder wurde vergessen.


Gummizug mit Tanka am Saum.


Klettverschluss an den Ärmeln.


Hochschließender Kragen


Großzügige Kapuze, mit Klett hinten am Kragen regulierbar. Vorne mit zwei Zugbändern verstellbar.
Bei Nichtgebrauch wird sie im Kragen eingerollt.


Angenehm langer Schnitt. Die Größenbezeichnung lautet 180/96. Wobei 180 die Körpergröße ist und 96 der Brustumfang.
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Donnerstag, 23. Juli 2009

DD Hammock Sleeve

DD Hammocks hat seit neuestem eine Transport Hülle (Sleeve) für Hängematten im Programm. Da die Matten beim zusammenlegen eher "rutschig" sind, ist die Hülle sehr praktisch. Einfach vor dem abbauen über die Hängematte ziehen und schon lässt sich alles super verstauen.

Ohne Hülle


Gut verpackt


Bei Verwendung der Hängematte wird die Hülle einfach an eines der Enden geschoben


Auch mit gespanntem Moskitonetz keine Probleme


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Samstag, 4. Juli 2009

TNF Ultra 104 GTX

Um bei meinen Touren nicht immer mit den klobigen und schweren Trekkingschuhen unterwegs sein zu müssen, bin ich jetzt schon länger mit meinen Geländelaufschuhen auf Tour gegangen. Tempo und Spass haben dadurch zwar zugenommen aber der Komfort war eher spärlich. Die Sohlen boten zwar sehr guten Grip, waren aber meist eher dünn und so spürte man gerade auf steinigem Untergrund nur zu gut was man unter dem Schuh hatte.
Aus diesem Grund habe ich mich jetzt für einen stabileren aber dennoch leichten Geländelaufschuh entschieden: Den Ultra 104 GTX von "The North Face".
Dieser sogenannte "Trailrunning" Schuh ist im Vergleich zu einem Bergschuh (ca.1550Gramm pro Paar) sehr leicht (ca.780Gramm pro Paar) aber stabil und griffig genug um auch auf schwierigerem Untergrund für gutes und sicheres Weiterkommen zu sorgen.
Um auch bei feuchten Bedingungen geschützt zu sein ist der TNF Ultra 104 GTX mit einer wasserdichten Goretex Membran ausgestattet.





Die sehr griffige und sehr gut dämpfende Sohle


Im Gelände ein sehr wichtiges Detail das einen vor schmerzhaften Bekanntschaften mit Steinen und ähnlichem schützen soll: Die wirklich stabile Zehenbox.


Durch die vielen Schlaufen hat man gute Möglichkeiten seine persönliche Schnürung zu finden


Auf einer gemischten Tour habe ich den Schuh heute gleich mal getestet und muss sagen ich bin echt zufrieden. Der Grip ist auf allen möglichen Untergründen wirklich toll gewesen, egal ob trocken oder nass, Schotter oder Waldboden. Steine wurden nicht "durchgedrückt" aber man hat trotzdem immer eine gute "Rückmeldung" der Sohle worauf man gerade marschiert.
Von der Wasserdichtheit konnte ich mich in einem Bach ebenfalls überzeugen.
Das Abrollverhalten ist sehr gut und das geringe Gewicht spürt man kaum.
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Donnerstag, 28. Mai 2009

Trinksystem von Deuter/Source

Eine sehr gute Möglichkeit zur Flüssigkeitsversorgung beim Sport, ohne ständig irgendwelche Flaschen aus dem Rucksack fingern zu müssen, sind die sogenannten "Trinkbeutel". Diese werden entweder im oder am Rucksack angebracht, ein Schlauch wird nach vorne geführt und man braucht nur noch das Ventil in den Mund zu nehmen und schon fließt die benötigte Flüssigkeit.
Eines der ausgereiftesten Systeme stammt von Source das meistens für Deuter umgelabelt und als Deuter Trinksystem verkauft wird.
Wählen kann man zwischen 1, 2 und 3 Liter Inhalt.
Mehr Infos
Kleiner Tipp: Damit der Erste Schluck im Sommer nicht so warm ist bzw. im Winter vor dem gefrieren geschützt ist, einfach den Schlauch anheben und aufs Ventil drücken. Dadurch fließt das Wasser im Schlauch zurück Richtung Beutel.
Bei sehr tiefen Temperaturen wird man das gefrieren aber mit keinem Schutz/Trick verhindern können.

Deuter/ Source Trinksystem 2 Liter


Ventil geschlossen


Ventil mit einer halben Umdrehung geöffnet


Um die Flüssigkeit im Sommer kühl und im Winter temperiert zu halten gibt es einen Isolierbeutel


Dazu gibt es noch eine Schlauchisolation aus Neopren, die mit Hilfe eines Reißverschluss angebracht werden kann.








Ausrüstung

Links ist das neue, sperrbare Ventil und rechts das alte, simplere Beißventil zu sehen. Das Ältere neigt bei längerem Gebrauch zum tropfen.


Zum trocknen einfach ein Geschirrtuch oder ein Stück Küchenpapier rein stecken damit der Beutel geöffnet bleibt und mit der Öffnung nach unten aufhängen


Zubehör für das Source/Deuter Trinksystem
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Montag, 11. Mai 2009

Artiach Skin Micro-Lite Isomatte

Als Isolierung für Übernachtungen in der Hängematte oder als Zusatzisolierung bei Wintertouren bzw. zur Gewichts- und Gepäckoptimierung habe ich mir die Skin Micro-Lite von Artiach gekauft.
Die SM-L ist mit einem Gummi ähnlichem Material (Polyurethan) überzogen und dadurch extrem rutschfest und wiegt bei einer Länge von 120cm, einer Breite von 50cm und einer Stärke von 3cm nur 370 Gramm.
Warum nur 120cm? Der Hauptbedarf an Isolierung bzw. Liegekomfort liegt im Bereich Oberkörper und Unterkörper bis in Kniehöhe. Der Kopf liegt meisten sowieso auf einer Jacke oder einem Kissen und Unterschenkel bzw. Füße sind nicht so empfindlich und liegen einfach auf einer Jacke oder dem leeren Rucksack. Das reicht im Normalfall für Touren von Frühjahr bis Herbst. Für den Winter kommt dann noch eine normal lange Thermarest oder Evazotematte mit und man ist bis weit in den zweistelligen Minusbereich mit Isolation und Komfort ausgerüstet.


Vergleich der SM-L mit einer 183cm langen Ridgerest Matte


Die Matte hat ein sehr angenehmes Ventil bei dem man den äußeren Teil an den Lippen lassen kann um dann den inneren Teil ohne Luftverlust zu schließen. Als Schutz vor Verschmutzung ist eine Abdeckkappe integriert.


Der Lieferumfang beinhaltet: Die Matte, 2 verschieden Große Transportbeutel, 2 Flachband Gummibänder und 3 Reperaturflicken.


Das Packmaß ist sehr angenehm und die Matte lässt sich auch sehr leicht wieder auf diese Größe zusammenrollen.


Gekauft habe ich die Matte und den unten stehenden Tatonka Becher bei OutdoorTrends.
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Tatonka Edelstahl Becher

Um meinen Geschirrbestand wieder einmal etwas zu erweitern habe ich mir den Tatonka Edelstahl Becher mit 0,5 Liter gekauft.


Effektiv nutzbar sind 0,4 Liter ansonsten schwabbts über. Für ein richtiges abschätzen der benötigten Wassermenge (z.B. bei gefriergetrockneter Nahrung) hat der Becher 3 verschiedene Markierungen. Finde ich sehr angenehm da ich mir das bei meinen anderen Töpfen/Tassen nie merken konnte.


Sehr angenehm ist auch das der Becher sich zum Transport auf eine 1 Liter Nalgene Flasche stecken lässt und damit keinen Platz im Rucksack verschwendet.


Zufälligerweise passt der Deckel meines kleinen Trangia Teekessels genau auf den Becher.
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Samstag, 11. April 2009

Katadyn Minifilter

Auf Tour oder im Urlaub kommt man oft in die Situation das kein wirklich Vertrauen erweckendes Trinkwasser greifbar ist.
Um trotzdem eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu gewährleisten, ohne das einem "Montezumas Rache" das Gedärm durcheinander bringt, ist ein Wasserfilter wie der Katadyn Mini sehr nützlich.
Bei dieser Art Filter wird das zu reinigende Wasser durch eine mit Silber versetzte mikroporösen Keramikkerze gedrückt und so z.B. Bakterien, Protozoen, Zysten, Algen, Sporen, Sedimente heraus gefiltert.
Bei einer Leistung von 0,5 Liter/Minute lassen sich so je nach Wasserqualität bis zu 7000 Liter mit diesem Filter reinigen.
Ein vollständiges Datenblatt gibt es als PDF Datei gibts hier, ebenso gibt es hier eine ausführliche Bedienungsanleitung.



Alle Einzelteile




Keramik Filterkerze mit Reinigungsspuren


Masslehre mit Reinigungsraspel


Sobald die Masslehre über das Filterelement passt muss dieses ausgetauscht werden


Da das Filtern mit dem Minifilter mit 0,5 Liter/Minute nicht sehr ergiebig ist, sollte bei Wasserbedarf für mehrere Personen unbedingt ein entsprechend größeres Modell verwendet werden.
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