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Montag, 30. März 2009

Birken Wasser

Trinkbare Flüssigkeit in der freien Natur zu finden ist oft nicht ganz leicht. Findet man dann welche muss sie oft mehr oder weniger umständlich gefiltert bzw. aufbereitet werden.
Eine sehr einfache und ergiebige Methode ist, zumindest im Frühjahr, das anzapfen einer Birke.
Die Birke ist ein sehr verbreiteter Laubbaum und kommt fast auf der gesamten nördlichen Hemisphäre vor.
Im Frühjahr, nach der Schneeschmelze, steigt der Saft in den Birken für etwa 2-4 Wochen um abrupt zu versiegen sobald die Knospen "ausschlagen".
Um an das begehrte Wasser zu kommen reicht es mit dem Messer ca. 1,5cm in die Rinde zu stechen und etwas aufzuweiten. Sobald man nun die Klinge aus dem Stamm zieht fließt der Saft.
In die aufgeweitete Öffnung steckt man ein passendes Hölzchen um denn Saft vom Stamm wegzuleiten.
Dort wo die Tropfen landen stellt man nun einen Behälter hin oder bindet ein Flasche oder ähnliches an den Stamm. Um die Flüssigkeit vor Verunreinigungen, Mücken oder ähnlichem zu schützen kann man über die Behälteröffnung noch ein Stück Stoff spannen.
Das gesammelte Wasser kann nun ohne weitere Behandlung getrunken werden.











Ein sehr schönes Video hierzu gibts von Pablo:


Das man das Ganze auch etwas "größer" machen kann sieht man hier.
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Waldlaeuferin - 31. Mrz, 00:23

Baumschutz

Sollte man das nicht nur im Ernstfall machen, weil es die Bäume zu sehr schädigt? Krankheitserreger können so schneller eindringen und die Birken befallen?

Ansonsten würden sich ja als Rinne hohle Zweige von Holunder gut eignen, oder?

Spannend.

Lieben Gruß,
Kyra

bluezook - 31. Mrz, 16:26

Hi Kyra....

Prinzipiell hast du natürlich recht. Jede Wunde ist für den Baum eine Gefahr bzw. kann ihn schwächen. Bei einer Zapfstelle wie im Link unter dem Video ist das Risiko für den Baum natürlich ungleich größer und man sollte dann schon einiges von Baumpflege verstehen um die "Quelle" am Leben zu halten.
So ein kleiner "Eingriff" wie wir ihn im Normalfall machen, sollte für einen Baum schon zu verkraften sein.
Die Idee mit dem Holunderzweig käme auf einen Versuch an. Da gibt es sicher etliche Möglichkeiten.
VG ANDY

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